Energieaudits

Energieaudits nach DIN EN 16247

In welche Kategorie lässt sich Ihr Unternehmen einordnen?

Nicht-KMU

Audit alle 4 Jahre gesetzlich verpflichtend

KMU

Audit freiwillig, bis 80% Zuschuss

Bevor die Thematik der Energieaudits nach DIN EN 16247 erläutert wird, muss zunächst zwischen KMU (Kleines- und mittelständiges Unternehmen) und Nicht-KMU unterschieden werden.

Ein Nicht-KMU ist gemäß EU-Definition (2003/361/EG) ein Unternehmen:

  • mit mehr als 250 Mitarbeitern oder
  • mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro,
  • sowie mit einer Jahresbilanzsumme von über 43 Millionen Euro.

Für KMU gilt dagegen der umgekehrte Fall.

Warum Energieaudits?

Energieaudits dienen dazu, Energieflüsse und Potenziale für Verbesserungen der Energieeffizienz zu identifizieren.

  • Kosten senken: Energieeffizienz bedeutet eigentlich Kosteneffizienz. Sparen also Geld durch einen niedrigeren Energieverbrauch.
  • Transparenz schaffen: Umgehende Untersuchung aller Energieverbraucher und Erstellung einer Energiebilanz. Dadurch wird eine bessere Transparenz über die Energie- und Kostenquellen im Unternehmen erreicht.
  • Umweltbewusstsein erhöhen: Energieeinsparmöglichkeiten werden aufgezeigt und wirtschaftlich sowie ökologisch bewertet.
  • Vorstufe zum Energiemanagementsystem: Das Energieaudit nach DIN EN 16247 bildet eine sehr gute Grundlage für die Einführung eines Energiemanagementsystems.

Die Norm DIN EN 16247 unterteilt sich in 4 Abschnitte

Die vier Bausteine der DIN EN 16247

Die wichtigsten Inhalte der Norm

Allgemeine Anforderungen (DIN EN 16247-1)

Gebäude (DIN EN 16247-2)

Prozesse (DIN EN 16247-3)

Elemente Auditprozess

Ablauf eines Energieaudits
Details zu den einzelnen Phasen des Energieaudits