Energieberatung kommunaler Nicht-Wohngebäude

Für Kommunen & Vereine
Wir bieten kompetente Energieberatung für Kommunen, gemeinnützige Organisationen sowie anerkannte Religionsgemeinschaften.

Energieberatung kommunaler Nicht-Wohngebäude

Die Energiewende sollen alle anpacken – nicht nur Privathaushalte und Unternehmen. Die rund 12.000 Gemeinden und Landkreise in Deutschland sind schließlich für etwa 2/3 des Energieverbrauchs im öffentlichen Sektor verantwortlich! Steigern Sie die Energieeffizienz und senken Sie den Energieverbrauch in Ihren Liegenschaften.

Gehen Sie als energieeffiziente Kommune voran und nehmen Sie eine Vorbildfunktion beim Erreichen der Ziele der Energiewende ein!

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) möchte durch geförderte Energieberatung den Kommunen wirtschaftlich sinnvolle Investitionen in die Energieeffizienz aufzeigen. Wir erklären das Programm anhand der 7 W-Fragen:

… soll subventioniert werden?

  • Kommunale Gebietskörperschaften und deren Eigenbetriebe
  • Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschaftshintergrund
  • gemeinnützige Organisationsformen (z.B. Vereine)
  • anerkannte Religionsgemeinschaften

… übernimmt den Papierkram?

  • Zugelassene Sachverständige (u.a. Energieberater) übernehmen für Sie die Antragsabwicklung. Sie haben also keinen bürokratischen Aufwand.

… wird denn subventioniert?

  • Energieberatung zur Erstellung eines energetischen Sanierungskonzepts von Nichtwohngebäuden
  • Dies kann entweder in Form einer umfassenden Sanierung (KfW-Effizienzhaus 70 bzw. 100 oder KfW-Effizienzhaus Denkmal) oder eines Sanierungsfahrplans erfolgen
  • Neubauberatung für Nicht-Wohngebäude (KfW-Effizienzhaus 55 oder 70)

...wird nicht subventioniert?

  • Leistungen zur Erfüllung der gesetzlichen Pflicht
  • Die Erstellung eines Energieausweises

… kann eine Subvention beantragt werden?

Die aktuelle Richtlinie endet am 31. Dezember 2020. Bis dahin kann man Anträge stellen. Entweder wird das Programm durch eine neue Richtlinie ersetzt oder nach dem Ablauf außer Kraft gesetzt. Wir empfehlen allerdings eine frühzeitige Antragstellung, da die Fördergelder begrenzt sind. Auch hier gilt: Wer zuerst kommt, malt zuerst.

… bzw. welche Bereiche stehen denn im Fokus der Energieberatung?

Das Sanierungskonzept beurteilt den IST-Zustand der Gebäudehülle und der Anlagentechnik kommunaler Nicht-Wohngebäude energetisch. Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Senkung des Energieverbrauchs werden anschließend abgeleitet.

…die hohe staatliche Subvention?

In erster Linie um das Energieeinsparungspotential auch in Kommunen zu identifizieren. Der Sanierungsstau beispielsweise an deutschen Schulen liegt laut KfW bei rund 34 Milliarden €. Dabei hat der Bund inzwischen für Kommunen den Geldbeutel weit aufgemacht. Um das Energieeinsparpotential erst einmal anzuerkennen, fördert das BAFA die Beratungskosten bis zu 80%.

Anschließend kann man weitere Förderprogramme, wie die der KfW und des BAFA, nutzen, um die empfohlenen Energiesparmaßnahmen umzusetzen. Energieeinsparungen werden natürlich nur nach einer Umsetzung dieser Maßnahmen erzielt.

… hoch ist denn die Subvention?

  • bis zu 80% des Beratungshonorars in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses
  • Zusätzlicher Zuschuss in Höhe von 500€ für die Präsentation des Beratungsberichts
  • Zuschuss abhängig von der Vorsteuerabzugsberechtigung des Beraters und von Nutzungszonen des betreffenden Gebäudes gemäß folgender Tabelle:

… kann ich als Kommune, gemeinnützige Organisation oder Religionsgemeinschaft eine Energieberatung von Nicht-Wohngebäuden beantragen?

Bei Interesse füllt ein Energieberater das Förderformular für Sie aus und reicht dieses beim BAFA ein. Somit profitieren Sie doppelt von diesem Verfahren: Sie erhalten eine geförderte Energieberatung und die Abwicklung übernimmt darüber hinaus der Energieberater.

… läuft denn die Beratung ab?

Ein Energieberater beurteilt die energetische IST-Situation der Gebäude, vor allem der Gebäudehülle, und der Anlagentechnik, also zum Beispiel der Heizung, Lüftung, Beleuchtung. Auf Basis dieser Daten erstellt der Energieberater dann eine Energiebilanz. Des weiteren soll das energetische Sanierungskonzept aufzeigen, wie man durch zeitlich zusammenhängende Maßnahmen ein energetisches Niveau erreichen kann, das einem KfW-Effizienzhaus entspricht.

… bzw. welche Bereiche stehen im Fokus der Energieberatung?

Das Sanierungskonzept beurteilt den IST-Zustand der Gebäudehülle und der Anlagentechnik kommunaler Nicht-Wohngebäude energetisch. Zudem werden Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Senkung des Energieverbrauchs abgeleitet.

Weitere Vorteile Energieberatung kommunaler Nicht-Wohngebäude:

Der Beratungsbericht darf zur Erfüllung von EWärmeG (siehe Sanierungsfahrplan) in Baden-Württemberg verwendet werden, wenn die Nutzungspflicht nach Abschluss der Beratung entsteht.

Energiefolgeaudit Zeitung

Weitere Informationen zu Thema:

Interview zu Energieberatung kommunaler Nicht-Wohngebäude mit der KfW
Detaillierte Informationen zum Förderprogramm finden Sie im Interview der Deutschen Gesellschaft der Sonnenenergie (DGS – www.sonnenenergie.de) mit dem BAFA.

Wider dem kommunalen_Sanierungsstau.pdf [ex. Link] 
PDF-Dokument [85.6 KB]